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Internetsperren und das DFN
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10.04.10, 21:47
Beitrag: #1
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Internetsperren und das DFN
Ahoi!
nachdem über Censilia und Dr. Uhl (http://www.netzpolitik.org/2010/gastbeit...-der-faz/) wieder mal die Sperrdiskussion und ihre Sinnlosigkeit geführt werden darf erinnerte ich mich an ein Dokument, das der Tauss mal zwitscherte: http://wiki.ak-zensur.de/images/e/e4/Ple...-wirtz.pdf Die tolle Idee des DFN scheint zu sein, einfach alle Port 53-Anfragen über einen providerseitigen Zwangsproxy umzuleiten - das dürfte dann nicht in 30 Sekunden zu umgehen sein und wäre erstmal das Aus für zensurfreies DNS - zumindest sehe ich in Windows7 keine Möglichkeit, für DNS neben der IP-Adresse auch einen Port anzugeben, vielleicht sieht das für Mac oder die Linuxe anders aus, aber die breite Masse der Nutzer wäre, würde das umgesetzt, auf einen Zensur-DNS zwangsumgeleitet. Darum frug ich mich, welche Lösung es wohl geben könnte und dachte an einen lokalen DNS-Proxy, der auf Port 53 lauscht (weswegen man dann seine TCP/IP - Konfiguration einfach auf localhost für DNS-Anfragen umstellen könnte ohne die Ports verbiegen zu müssen), selbst aber über andere Technologien/Verbindungen (DHT, P2P, Port 80 oder andere) zu seinen Daten kommt. Sowas hat nicht zufällig schon mal jemand von Euch irgendwo gesehen? Grüße, Christian |
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